Severin Krieger ist Landschaftsarchitekt und Pflanzplaner bei Krebs und Herde Landschaftsarchitekten in Winterthur.

Er ist mitbeteiligt an der Pflanzplanung der Einhausung Schwamendingen. Dieses umweltwirksame und quartiersverbindende Bauwerk wertet den Zürcher Stadtkreis Schwamendingen durch Lärm- und Schadstoffreduktionen auf. Über der Einhausung entsteht ein Hochpark mit Spiel- und Aufenthaltsbereichen, Schattenbäumen, Strauchpflanzungen, extensiven und intensiven Staudenfluren, Sukzessionsfluren und Kräutertrockenrasen.

Die Wände des Baukörpers werden auf einer Länge von insgesamt einem Kilometer mit Vertikalbegrünung partiell eingekleidet.

Abbildung oben:  © Bundesamt für Strassen ASTRA – Visualisierung: Raumgleiter/Krebs und Herde

 

Der Mauergarten entsteht aus einem Geflecht von herab hängenden und an Rankseilen empor kletternden Pflanzen.

Aus diesem Grund hat sich Severin mit besonderen Kletterpflanzen befasst und schwärmt von den wenig bekannten Pflanzen.

Er findet, wir sollten diese Kletterpflanzen unbedingt in unsere Gärten holen.

 

Hier stellt er uns einige seiner favorisierten Kletterkünstler vor …

 

Abbildung 1: intensiv duftende Blüten der immergrünen Waldrebe Clematis armandii

Frühlings-Duftwolken

 

Bereits im März öffnet die immergrüne Waldrebe Clematis armandii ‘Snowdrift‘ ihre weißen Sternblüten. Foto oben

Viel auffälliger als die Optik ist der unglaublich intensive Duft. Bei der Beschreibung dieses Sinneserlebnisses stößt das Wort an seine Grenzen. Und ich finde;

Diesen Duft muss man selbst erleben.

Ein frischer Boden im Schutz einer Mauer mit Rankhilfe ist der ideale Standort für diese Duft-Waldrebe.

 

Im Spätfrühling blüht das heimische Wald- Geissblatt Lonicera periclymenum.

Die zahlreichen gelben bis leicht purpurnen Blüten duften vor allem abends und nachts sehr intensiv und sind bei Insekten äußerst beliebt.

Das Wald-Geissblatt hat in Europa ein großes Verbreitungsgebiet.

Abbildung 2: Foto links: Peter Steiger

Etwas später… ein Duft im Frühsommer…

 

ist der fernöstliche, schlingende Sternjasmin Trachelospermum jasminoides übersät mit unzähligen Blüten, die nach Vanille duften.

Die Verwandtschaft mit Oleander und Immergrün ist an der Blütenform deutlich ablesbar.

Auch der Sternjasmin eignet sich vor allem für geschützte Standorte an Mauern oder Zäunen ohne Wintertrocknis.

Am Gleisbogen Zürich (Winterhärtezone 7b: bis ca. -15°C) gedeiht der Sternjasmin sehr exponiert an einem Zaun.

Die Sorten ‘Winter Ruby‘ und ‘Wilsonii‘ fallen zudem auf durch ihre korallenrote Herbstfärbung.

Abbildung 3 links: Der asiatische Sternjasmin; Foto: Peter Steiger

Blattschmuck bei Kletterpflanzen

 

Schon im Frühling fallen die ungewöhnlichen, leicht künstlich wirkenden Blätter des Kolomikta-Strahlengriffels Actinidia kolomikta ins Auge.

Er ist ein Bruder der Kiwi und wurde eingekreuzt mit anderen Arten, um winterharte Mini-Kiwis zu züchten.

Vor allem bei männlichen Pflanzen erscheinen zahlreiche Blätter mit zu Beginn weißer und später rosa Verfärbung.

Der Kolomikta-Strahlengriffel bevorzugt einen vollsonnigen Standort.

 

 

Dieses Bild stammt vom heiligen Berg Emei-Shan im Südwesten Szechuans, der auf einer Fläche der halben Stadt München über 3‘000 Blütenpflanzenarten aufweist.

Abbildung 4 links: Actinidia kolomikta am Naturstandort mit Akebia quinata und Acer laxiflorum. Foto: Peter Steiger

 

 

Abbildung 5: Die Blätter des Kolomikta-Strahlengriffels sind um ein Vielfaches auffälliger…

Abbildung 6: …als die Blüten; Beide Fotos: Peter Steiger

Ranker als Medizin

 

Weniger auffällig, zumindest farblich, sind die unpaarig gefiederten Blätter des Krauts der Unsterblichkeit Gynostemma pentaphyllum.

Dieses Kürbisgewächs klettert bei entsprechender Kletterhilfe oder bildet hängende Triebe.

In China und Thailand wird es als Tee und Salat konsumiert.  Die Rankpflanze wird in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet und soll wie Ginseng stärkend wirken.

In der chinesischen Provinz Guizhou, wo das Kraut häufig als Tee getrunken wird, liegt der Anteil der über 100-Jährigen in der Gesellschaft weit über dem Durchschnitt. Die medizinische Wirkung ist aber noch wenig erforscht.

Das Kraut der Unsterblichkeit wächst staudig mit Wurzelknollen, ist in Mitteleuropa nur in wärmeren Regionen winterhart und kann auch hervorragend als Zimmerpflanze verwendet werden.

Abbildung 7 links: Spannendes Schattenspiel mit feinen Blättern von Gynostemma pentaphyllum

Seltsame Verwandlungskünstler

 

Die südamerikanische Schlingpflanze Boquila trifoliolata (familiär verwandt mit dem bekannten Schokoladenwein Akebia quinata) ist nicht winterhart, besitzt aber eine ausgesprochen faszinierende Fähigkeit.

Sie entwickelte eine ganz verblüffende Nachahmungs-Strategie, welche erst im Jahr 2013 entdeckt wurde:

Das Fingerfruchtgewächs ist in der Lage, die Blätter von bis zu drei Bäumen, an denen sie sich empor windet, zu imitieren um sich vor Fressfeinden zu schützen!

Unglaublich!

Die bis jetzt schlüssigste Erklärung für dieses Phänomen ist eine rudimentäre Art des Sehens über konvexe Epidermiszellen, die wie Linsen funktionieren.

 

Abbildung 8 links: die ‚Original‘-Blattform der Nachahmungskünstlerin Boquila trifoliolata

Eine filigrane Erscheinung

 

Wie die beschriebene Verwandlungskünstlerin Boquila trifoliolata trägt auch die Sturmhutblättrige Scheinrebe Ampelopsis aconitifolia sehr filigrane, zierliche Blätter. Sie sind tief gelappt und bilden eine schmuckhafte Textur. Kontrastreich sind Kombinationen mit grossblättrigen Pflanzen wie etwa der Rostroten Rebe Vitis coignetiae, siehe Bild.

Scheinreben bevorzugen einen nährstoffreichen, sonnigen bis halbschattigen Standort, sind ansonsten aber sehr anspruchslos. Wie die Reben benötigen auch sie eine Rankhilfe.

Bei vertikalen Drahtseilen empfiehlt sich eine Abrutschsicherung, beispielsweise in Form von Klemmringen. Anders als der Wilde Wein Parthenocissus spp. bilden die Scheinreben keine Haftscheiben an den Ranken.

 

Abbildung 9 siehe unten: Blattgrössen- Kontrast bei Rostroter Rebe und Sturmhutblättriger Scheinrebe

Abbildung 10 unten: Formenreiches Geflecht aus Waldrebe, Scheinrebe, Rostroter Rebe, Wildem Wein, Schokoladenwein, Chinesischem Spaltkölbchen und Kletterrose;

Projekt: Gare de Lancy-Pont Rouge, Genève; Planung: raderschallpartner ag

 

Besondere Blattfarben

 

Eine absolut erwähnenswerte Kandidatin auf der Gestaltungspalette der besonderen Blattfarben ist die Rotblättrige Weinrebe Vitis vinifera ‘Purpurea`.

Der Austrieb dieser Sorte ist weisslich-grün, die Blätter färben sich kurz darauf weinrot bis pflaumenfarben.

 

 

Die Blaugrüne Waldrebe Clematis glauca, syn. C. orientalis var. daurica fällt bereits beim Blattaustrieb im Frühjahr auf durch ihre ornamentalen, blau-grau-grünen, gefiederten Blätter.

In der Natur wächst sie vor allem in Gebüschen auf Hanglagen Nordostasiens. Die Blüten ähneln denen der Orientalischen Waldrebe Clematis orientalis, zeichnen sich aber durch einen etwas kühleren Gelbton aus.

Diese Waldrebe eignet sich sehr gut zur Zaunbegrünung und ist äußerst trockenheitsverträglich.

Abbildung 12 unten: Blaugraue Belaubung  der Clematis glauca

Abbildung 13 oben: Die kühlgelben Blüten von Clematis tibetana sind ein starker Hummelmagnet; Foto: Jeannine Rossi

Durstkünstler im Sommer

Die laut Klimawandel-Prognosen zunehmenden sommerlichen Hitze-Trockenheitsperioden sind ein grosses Thema. Gerade an exponierten Standorten in erhitzten Städten machen Begrünungen mit Trocken-Hitze-Stressstrategen absolut Sinn.

In der Folge werden einige sehr geeignete Kandidatinnen vorgestellt, beispielsweise für die Zaunbegrünung am sonnig-heissen Gleisfeld, am Strassenrand oder als Fassadenbegrünung.

Die bereits erwähnte Orientalische Waldrebe funktioniert an diesem Standort hervorragend, ebenso wie die Tibet-Waldrebe Clematis tibetana und weitere Arten und Sorten der Tangutica-Gruppe.

Aus dem Mittelmeer-Raum ertragen die Italienische Waldrebe Clematis viticella und die Mandel-Waldrebe Clematis flammula ebenso wie die Griechische Baumschlinge Periploca graeca einen solchen Stress-Standort mit am besten.

Aus dem asiatischen Raum sind der Japanische Kokkelstrauch Cocculus orbiculatus, der Schokoladenwein Akebia quinata, die Amur-Rebe Vitis amurensis, die Ussuri-Scheinrebe Ampelopsis glandulosa und die bereits beschriebene Blaugrüne Waldrebe Clematis glauca zu nennen.

Abbildung 14: Griechische Baumschlinge und Schokoladenwein am Extremstandort Gleisfeld Bahnhof Oerlikon; Planung: Axel Heinrich, ZHAW

Abbildung 15: Nahaufnahme der relativ unscheinbaren Baumschlingen-Blüte; Foto: Lucarelli [CC BY-SA]

Abbildung 16: goldgelbe Blüten der Orientalischen Waldrebe Clematis orientalis  Foto: Jeannine Rossi

Abbildung 17: Blüten und die typischen Samenstände von Clematis orientalis ; Foto: Jeannine Rossi

Abbildung 18 oben: Sternblüten mit Mandel-Duft und kleine, ledrige Blätter der Mandel-Waldrebe Clematis flammula, oft anzutreffen in der Macchia

Abbildung 19 unten: Die Mandel-Waldrebe Clematis flammula am Naturstandort in Traghino, Korsika

Abbildung 20 unten: Der Japanische Kokkelstrauch Cocculus orbiculatus mit giftgrünen Blättern, unscheinbaren Blüten und perfekt getarnter Spinne!

Besondere Früchte für Auge und Gaumen

 

Etwas weniger filigran als die bereits beschriebene Sturmhutblättrige Scheinrebe, aber nicht minder schmuckhaft, erscheint die Belaubung der Ussuri-Scheinrebe Ampelopsis glandulosa var. heterophylla; syn. A. brevipedunculata var. heterophylla, A. brevipedunculata var. maximowiczii.

Die Blattformen können in der Lappentiefe selbst an einer Pflanze stark variieren und erinnern ein wenig an die Blätter des Papiermaulbeerbaums Broussonetia papyrifera.

Die Früchte dieser Scheinrebe sind eine echte Augenweide. Im Herbst erscheinen zahlreiche porzellanblaue Beeren, vor allem an sonnigen Standorten.

 

Abbildung 21 oben: Helles, tief gelapptes Laub der Ussuri-Scheinrebe vor der dunklen Belaubung der Blauen Passionsblume Passiflora caerulea

Abbildung 22 oben: in unterschiedlichen Blautönen erscheinen die Beeren der Ussuri-Scheinrebe Ampelopsis glandulosa; Foto: Mark Krieger

Gesunde Beeren

Wie die Scheinrebe ist auch das Chinesische Spaltkölbchen Schisandra chinensis vor allem für seine Frucht bekannt. An einem idealerweise sonnigen, warmen und nicht zu trockenen Standort erscheinen an den weiblichen Pflanzen ab Ende Juli zahlreiche scharlachrote Beeren mit einem eigenartigen Geschmack.

Diese werden in Ostasien seit Jahrhunderten als Heil- und Stärkungsmittel genutzt. In Europa und Amerika wird die Pflanze in Plantagen angebaut, um den reichhaltigen Fruchtsaft für Liköre und alkoholfreie Getränke zu gewinnen.

Zahlreiche Mineralstoffe, Vitamine, Zucker und Aminosäuren sind in den Früchten enthalten. Die Schlingpflanze ist zweihäusig, es gibt aber sehr zuverlässig fruchtende einhäusige Sorten wie etwa Eastern Prince‘.

Nicht nur die Blüten sondern auch alle anderen Pflanzenteile duften aromatisch.

Noch grössere und viel dunklere Blüten als das Chinesische Spaltkölbchen bildet das Rotblühende Spaltkölbchen Schisandra grandiflora var. rubriflora.

Abbildung 23 oben: die scharlachroten, reichhaltigen Früchte des Spaltkölbchens Schisandra chinensisFotoquelle: ally j auf Pixabay

Abbildung 24 links: Blüten des Rotblühenden Spaltkölbchens Schisandra grandiflora var. rubriflora  am Wildstandort auf 3‘400 m nahe Zhongdian (Shangri-La) in Yunnan; Foto: Peter Steiger

Herbstliche Laubverfärbungen

Zweifelsohne bildet die Amur-Rebe Vitis amurensis neben dem Wilden Wein eine der spektakulärsten Herbstfärbungen unter den Kletterpflanzen.

In Nordost-Asien, dem natürlichen Verbreitungsgebiet dieser Reben-Art, werden die leicht säuerlichen Früchte bei der Weinherstellung beigemischt.

Die Amur-Rebe wird zudem aufgrund ihrer guten Winterhärte und Pilzresistenz oft als Kreuzungspartner für Reben-Unterlagen verwendet. Sie gedeiht am besten an einem sonnigen, warmen Standort.

 

Abbildung 25 oben: frischgrünes, gelapptes Laub von Vitis amurensis; Foto: Peter Steiger

Abbildung 26: karmin- bis purpurrotes Herbstlaub der Amur-Rebe Vitis amurensis ; Foto: Evelyn Trachsel Geissmann, ZHAW

Kletterpflanzen in Gehölzen

Wer Kletterpflanzen gerne naturnäher und wilder einsetzen möchte, kann diese in Bäume und Sträucher wachsen lassen. Bei Reben, Wildem Wein, Rambler-Rosen und vielen Weiteren kann dies zu spannenden und kraftvollen Kombinationen führen.

Bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts bediente man sich in der Gartenkunst dieses naturalistischen Gestaltungsmittels. Aufpassen sollte man bei kräftigen Schlingern wie der Glyzine und dem Baumwürger Celastrus orbiculatus, die einem Kleinbaum den Saftstrom abschnüren können…

 

Abbildung 27: leuchtend roter Wilder Wein an Feldahorn im Schlosspark Graz; Foto: Peter Steiger

Abbildung 28: spektakulärer Komplementär-Kontrast von Japanischem Kokkelstrauch Cocculus orbiculatus, und Rotem Perückenstrauch

Kletterpflanzen und spalierartig wachsende  Kleinbäume an Fassaden

 

Ein weiteres pflanzensystemares Gestaltungsthema ist das Kombinieren von Kletterpflanzen mit spalierartig wachsenden und geschnittenen Kleinbäumen an Fassaden.

Im Botanischen Garten St. Gallen wachsen in einem geschützten Innenhof sehr schöne Pflanzungen mit Korkeiche Quercus suber, Steineiche Quercus ilex, Kakipflaume Diosypros kaki und Judasbaum Cercis siliquastrum.

Diese sind durchwachsen von Kokkelstrauch Cocculus orbiculatus, Sinofranchetie Sinofranchetia chinensis, Chinesischem Mondsamen Sinomenium acutum, Griechischer Baumschlinge Periploca graeca und Ussuri-Scheinrebe Ampelopsis glandulosa var. heterophylla.

Abbildung 29: Korkeiche und Steineiche spalierartig eingesetzt und kombiniert mit Kletterpflanzen

Abbildung 32: Kakipflaume und Judasbaum im Botanischen Garten St. Gallen

Winter-Grün

Zur Vermeidung eines kahlen Winterbildes können immer- oder zumindest wintergrüne Kletterpflanzen gepflanzt werden. Neben den bereits anfangs beschriebenen Kletterpflanzen Duft-Waldrebe und Sternjasmin finden wir gerade in der Familie der Fingerfruchtgewächse Lardizabalaceae einige dieser Immergrünen mit vorwiegend ledrigen, gefingerten Blättern.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass viele dieser immergrünen Kletterpflanzen einen kleinklimatisch geschützten Standort oder einen Wintergarten brauchen und bei allzu tiefen Temperaturen im Freiland Winterschutz benötigen.

Die Japanische Stauntonie Stauntonia hexaphylla bildet essbare und saftig-süsse Früchte, welche aber meist nur nach sehr warmen Sommern in grosser Zahl erscheinen.

Weniger kulinarisch, dafür medizinisch von Bedeutung ist die die einhäusige Holboellia coriacea. In China werden die Wurzeln und Zweige medizinisch genutzt. Die Blüten verströmen einen starken Duft. 

 

Abbildung 33:  exotisch anmutende, weibliche Blüten und immergrünes Laub von Holboellia coriacea; Foto: Peter Steiger

Abbildung 34: ledriges Blattwerk und Glocken-Blüten von Japanischer Stauntonie Stauntonia hexaphylla , Foto Quelle: Makoto hasuma [CC BY-SA]

Da einige Pflanzen in rauhen Gegenden Deutschlands nicht winterhart sind, möchte ich an dieser Stelle nochmal die Winterhärtezonen der einzelnen Kletterpflanzen nennen: 

Winterhärtezonen der Kletterpflanzen

  • Clematis armandii ‚Snowdrift‘: 7b
  • Lonicera periclymenum: 5b
  • Trachelospermum jasminoides: 7b-8a
  • Actinidia kolomikta: 5b
  • Gynostemma pentaphyllum: 8a
  • Akebia quinata: 6b
  • Ampelopsis aconitifolia: 6b
  • Vitis coignetiae: 6a
  • Vitis vinifera ‚Purpurea‘: 7a
  • Clematis glauca: 6b
  • Clematis orientalis: 6a
  • Clematis viticella: 6b
  • Clematis flammula: 7b
  • Periploca graeca: 6a
  • Cocculus orbiculatus: 7a
  • Vitis amurensis: 5a
  • Ampelopsis glandulosa: 5b
  • Ampelopsis glandulosa var. heterophylla: 5b
  • Passiflora caerulea: 7b
  • Schisandra chinensis: 6b
  • Schisandra grandiflora var. rubriflora: 7a
  • Celastrus orbiculatus: 5a
  • Sinofranchetia chinensis: 7b
  • Sinomenium acutum: 7b
  • Stauntonia hexaphylla: 8a
  • Holboellia coriacea: 8a

Zone Temperatur in °C Bemerkung
Z1 unter -45,5
Z2 -45,5 bis -40,1
Z3 -40,1 bis -34,5
Z4 -34,5 bis -28,9
Z5 -28,8 bis -23,4
Z6 -23,4 bis -17,8 v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen
Z7 -17,8 bis -12,3 v. a. wintergrüne Pflanzen bei Kahlfrost schützen
Z8 -12,3 bis -6,7 Winterschutz notwendig, z. B. aus Laub und/oder Reisig;
in rauen Lagen möglichst drinnen hell und kühl überwintern
Z9 -6,7 bis -1,2 intensiver Winterschutz (z.B. mit Vlies);
besser drinnen hell und kühl überwintern
Z10 -1,2 bis +4,4 frostfreie Überwinterung notwendig, 5-15 °C
(z.B. Wintergarten, Treppenhaus)
Z11 über +4,4
Die Winterhärtezonen (WHZ) im Überblick

Quelle: Gärtnerei Gaismayer 

 Ein herzliches Dankeschön geht an den Landschaftsarchitekten, Gartengestalter und Pflanzenenthusiasten Peter Steiger (www.pulsatilla.ch), der freundlicherweise einige seiner eindrücklichen Bilder zur Verfügung gestellt hat.

 

Links zu Baumschulen mit besonderen Kletterpflanzen-Sortimenten:

Bücher:

 

Danke Severin! Für dein außergewöhnlich spannenden Blogartikel und ich wünsche für euer rankendes Projekt üppiges Wachstum!

Da gibt es ja wieder viel auszuprobieren im Garten, stimmts?!

Bleib natürlich

Petra

ROSIGE IDEEN, DIE SCHON 2021 IN DEINEM GARTEN WACHSEN

Ja, ich will üppige Blütenfülle in rosiger Allianz in meinem Garten!

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