Einen schönen Garten anlegen

GARTEN ANLEGEN – WAS LEISTET EIN SCHÖNER GARTEN?

Garten anlegen mit geschickter Aufteilung

Schmaler langer angelegter Garten mit geschickter Aufteilung. © Ferdinand von Luckner

Es gibt viele Gründe einen eigenen Garten anzulegen. Für die meisten Menschen ist der Garten ein Anker, ein Fleck Erde der Halt gibt, in einer sich scheinbar immer schneller drehenden Welt. Sie suchen und brauchen einen Ort, der beständig, verlässlich und vertraut ist. Einen Ort, wo sie Kraft tanken. Das Schöne daran; diese Auszeit lässt sich gestalten und sogar pflanzen. So werden aus dem Refugium hinter dem Haus, schön bepflanzte, stimmungsvolle Orte.

So mancher fragt sich, warum Gärten so unterschiedlich sind. Die Antwort ist einfach; hinter jedem Garten stehen Menschen, die darin leben, sich erholen und gärtnern. Schaut man sich diese Gärten genauer an, verraten sie so einiges über die Gartenbesitzer. Es ist deren persönliche Art und Weise, wie sie den Garten gestalten oder bepflanzen.

Ein Freigeist oder Künstlertyp hat vielleicht einen naturnahen Garten der wild ist. Dort kommt es nicht auf das letzte Detail an. Aus allen Fugen grünt und sprießt es. Ein ordnungsliebender Typ, vielleicht ein Buchhalter, zieht ein exakt durchgeplantes grünes Refugium vor. Hier gibt es nichts, was dem Zufall überlassen bleibt. Natürlich gibt es viele Zwischentöne, je nach Temperament und Eigenart.

Sucht man nach aktuellen Gartentrends, so lässt sich nichts Konkretes ausmachen. Es gibt sie nicht. Stattdessen findet man verschieden individuelle Vorlieben einen Garten zu gestalten, wie den modernen Garten, den klassischen Nutz- und Bauerngarten, den pflegeleichten Garten,  den Präriegarten oder mediterrane Garten. Generell lässt sich eine Rückbesinnung auf eine Natürlichkeit in den Gärten feststellen. Will man seinen Garten interessant gestalten, muss er hierfür nicht groß und außergewöhnlich. Selbst der kleine Reihenhausgarten lässt sich entsprechend  verwandeln, wenn man die wichtigsten Gestaltungsregeln beachtet.

Die Planung kleiner Gärten muss besonders sorgsam sein. Viele Funktionen müssen geschickt platziert werden. Schließlich gibt es nicht viel Platz und dieser ist wertvoll. Vielleicht benötigt man keinen Rasen mehr, weil die Kinder aus dem Haus sind und kann stattdessen schöne Stauden und Gräser pflanzen. Oder die Wegeführung ist raffiniert und verbindet verschiedene Teilbereiche des Gartens so miteinander, dass die Funktionen perfekt und wie selbstverständlich in dem kleinen Garten platziert sind. Auf jeden Fall gibt es ausgeklügelte, individuelle Lösungen für schöne Gärten. Und wenn man selbst Hand anlegen möchte, wunderbar! Dann kann schon der Weg zum Wunschgarten, das eigene Tun, entspannend sein.

Wir haben hier Tipps, Informationen und Anregungen zum Thema „Garten anlegen und gestalten“ zusammengestellt. Wir sind sicher, für jede Vorliebe, für jeden Geschmack ist garantiert etwas dabei. Viel Freude beim Lesen!

Alle Beiträge und Tipps zum Garten anlegen

Frühlingserwachen – frische Knospen und zartes Grün

Frühlingserwachen – frische Knospen und zartes Grün

Heidewitzka! Eine reichliche Ladung Endorphine bekommen Gartenenthusiasten dieser Tage. Gerade war es noch grau und schmuddlig. Auf einmal ist er da, der Frühling. So erging es auch Sabine Pecoraro Schneider aus dem fränkischen Maintal. Hier ist ihr kleiner Gastartikel

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Akeleien – zauberhaftes Farbenspiel im Frühlingsgarten

Akeleien – zauberhaftes Farbenspiel im Frühlingsgarten

Elfengleich schweben wohlgeformt zarte Blüten von Akeleien durch den Frühlingsgarten. Mal erscheinen sie in kleinen Petticoat ähnliche Rüschen, dann wieder lang oder kurz gespornt. Jede Blüte ist einzigartig. Von der Vielfalt an Farben und Farbnuancen ganz zu schweigen.

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Inspiration Natur – die besten Ideen für deinen Garten

Inspiration Natur – die besten Ideen für deinen Garten

Geht es dir auch so? Manchmal findet man etwas schön und weiß nicht warum. Vor einiger Zeit war ich in der unglaublichen Unterwasserwelt Raja Ampats abgetaucht und dachte: Die Natur ist der beste Designer. Entdecke die Gesetzmäßigkeiten, die hinter dieser Schönheit steckt.

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Wie Du eine Oase aus Pflanzen erschaffst

Wie Du eine Oase aus Pflanzen erschaffst

Entspannen können wir nur, wenn wir uns vorher runtergefahren haben auf „low“. Wir müssen auf die „Reset-Taste“ drücken und versuchen, den Stress hinter uns zu lassen. Der beste Ort dafür: die Natur. Frische Luft oder ein Spaziergang durch den Park sind ideal oder der eigene Garten.

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Mode aus dem Gräserbeet

Mode aus dem Gräserbeet

Leidest Du unter Gräserallergie?  Dann ist die Leidenschaft von Anne Facius nichts für dich. Sie arbeitet nämlich mit Gräsern. Kunstvoll webt sie Blätter und Blüten zu wahren Meisterwerken. Wir haben der bekannten Künstlerin aus Magdeburg über die Schulter geschaut. Ob Chinaschilf oder Rutenhirsen – aus all den getrockneten Materialien entstehen Kunstobjekte, Kleidungsstücke, quasi Bio Fashion. Jedes Meisterstück ein Unikat. Es versetztet den Betrachter oft ins Staunen. Aber sieh selbst…

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„Winterfest“ ist höchstens eine Vogel-Party – ein Plädoyer gegen das Aufräumen im Garten

„Winterfest“ ist höchstens eine Vogel-Party – ein Plädoyer gegen das Aufräumen im Garten

Das Gartenjahr 2018 neigt sich dem Ende. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, die Gartenbloggerin Xenia von berlingarten nach ihrer Meinung und ihren Tipps zum  Thema „Garten aufräumen“ zu befragen. Wie sieht sie das Harken, Abschneiden, Aufräumen im herbstlichen Garten…
Ich freue mich sehr über ihren Artikel, der mir quasi voll aus dem Herzen spricht. Aber lesen Sie selbst. 
Ich bedanke mich bei Xenia und wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

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Gestalten mit Laubfärbung im Garten

Gestalten mit Laubfärbung im Garten

Wow… was für ein Herbst! Die Laubfärbung ist schon besonders anders dieses Jahr. Hast Du mal genau hingesehen? Es gibt tolle Farben, die schon von Weitem leuchten. Anlass für uns, dir die Herbstfärbung in Gattung und Art ans Herz zu legen. Lass dich inspirieren und bring diese herbstliche Farbexplosion auch in deinen Garten. Wie Laubfärbung entsteht, wie man sie gestalterisch nutzen kann und welche Arten sich eignen, erklären wir hier.

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Zarte Gräser im sonnigen Garten

Zarte Gräser im sonnigen Garten

Ziergräser bringen Naturcharme in die Gärten. Lassen Staudenrabatten bewegt und lebendig wirken. Besonders elegant, ist das filigrane Laub. Seltsamerweise sind Gräser zart und zurückhaltend und gleichzeitig dominant, oft sogar stattlich. Dieser Umstand lässt sie zu variablen Partnern werden, insbesondere zu Stauden, Gehölzen oder Sommerblumen. Mal flächig, in Gruppen oder einzeln als Solitär gepflanzt, setzten sie natürliche Akzente in Staudenpflanzungen. Insbesondere im Herbst laufen einige Arten zur Hochform auf. Diese blühen dann mit duftigen Blütenwölkchen,  leichten Federn oder schmalen Rispen und schmieden prächtige Allianzen mit herbstblühenden Stauden oder laubfärbenden Gehölze. Was für ein grandioses Herbstfinale. 

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Herbstlicher Abschiedsrundgang auf der Landesgartenschau in Würzburg

Herbstlicher Abschiedsrundgang auf der Landesgartenschau in Würzburg

Das war er also – der 13. und vorerst letzte Rundgang auf der Landesgartenschau in Würzburg. Wir durften nämlich nicht nur den Wechselflor für Frühling und Sommer planen, sondern waren für die Baubetreuung während der Landesgartenschau verantwortlich. Letzteres heißt, wir haben die ausführenden Pflegefirmen bei ihrer Arbeit begleitet und bei Bedarf beraten. Sie haben tagtäglich dafür gesorgt, dass die Beete gewässert und gepflegt werden. Was soll wann gedüngt werden? Welche Pflanze wird wann und wie zurück geschnitten? Welche Pflanze übernimmt gerade die Herrschaft im Beet und muss gezügelt werden, damit sich die anderen noch entfalten können? Derartigen Herausforderungen haben wir uns in den letzten 5 Monaten gestellt.

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Sommerblumen auf der Landesgartenschau 2018 in Würzburg

Sommerblumen auf der Landesgartenschau 2018 in Würzburg

Neulich war ich mit meinem Mann per Wohnmobil im Urlaub in Richtung Bodensee. Auf der Rückfahrt machten wir Stop in Würzburg. Er hatte die Gartenschau noch nicht gesehen. Angekommen, machten wir einen Spaziergang über das Gelände. Er fand es ganz schön, obwohl Pflanzen nicht so sehr seine Leidenschaft sind… Aber zugegeben, es war schon sehr heiß. Am anderen Morgen hatte er dann keine Lust nochmal mitzukommen. So packte ich meinen Fotoapparat und ging allein. Hier ist eine kleine Reportage über unsere Sommerflorpflanzung auf der Gartenschau.

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Epimedien-Epidemie – die 10 besten Elfenblumen und warum Du sie kennen solltest

Epimedien-Epidemie – die 10 besten Elfenblumen und warum Du sie kennen solltest

Elfengleich tanzen im Frühling zarte Blüten über schön gezeichnetem Laub. In der Gattung Epimedium gibt es eine breite Vielfalt. Hin und wieder hüpft dem leidenschaftlichen Sammler das Herz. Rein äußerlich sind Elfenblumen wahre Kunstwerke; zart und fragil. Deshalb vermutet man nicht was in einigen so steckt. Es gibt welche, die sind hart im nehmen. Epimedium perralchicum „Frohnleiten“ zum Bespiel; im Schatten und Halbschatten unter Gehölzen entfaltet diese Pflanze eine unglaubliche Wuchskraft. Das gilt nicht für alle Elfenblumen. Es gibt auch Raritäten, die langsam wachsen und kleine Horste bilden. Sie sind wahre Schätze im Schatten. Wir haben die Gärtnerin Janna Meyer in Hannover getroffen und sie gebeten ihre Lieblings Elfenblumen vorzustellen. Hier ihr Gastbeitrag.

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Die Gärtner meines Vertrauens

Die Gärtner meines Vertrauens

Vor einigen Tagen traf ich mal wieder Jan Weinreich aus meiner Lieblingsgärtnerei Floragarten. Wir planten gerade einen größeren Privatgarten im Raum Hannover und Jan lieferte… schnell und pünktlich, wie gewöhnlich. Durchaus keine leichtes Unterfangen, denn die Hauptsaison war vorbei und die Pflanzenquartiere ziemlich leer. Für Jan trotzdem kein Problem. Nach einigem Hin und Her am Telefon und einigen wenigen Ersatzpflanzen, war die Lieferung komplett. Da dachte ich mal wieder; ist schon toll, solche Zusammenarbeit mit guten Gärtnern. Ohne das Engagement und die Leidenschaft auf der „anderen Seite“, wären die pflanzlichen Ideen auf dem Papier nichts wert. Ich möchte mal Danke sagen, an Jan und an Christian Baltin, dem Gärtner mit dem das alles anfing …

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Trockenheit im Garten – so gestaltest du den Garten für trockene Standorte pflegeleicht

Trockenheit im Garten – so gestaltest du den Garten für trockene Standorte pflegeleicht

Hast Du einen trockenen Garten? Na prima! Es gibt Pflanzen, die die Trockenheit im Garten meistern und sich auf trockenen Böden sogar noch wohlfühlen. Frische kühle Farbtönen bringen Sie pepp ins Beet. Mal kontrastreich oder Ton- in- Ton kombiniert, die Möglichkeiten sind vielfältig. Besonders elegant wirken kühle Farbtöne zu silbrigen Blättern,  wie zartes Blau zu frischem Rosè. Doch Farbe allein ist nicht Alles.  Probier doch mal eine bizarre Distel zu einem fedrigen Gras oder ein fedriges Gras zu einem wollig, silbernen Blatt.  Die Pflanzenwelt mit ihren Formen, Farben und Oberflächen ist ein Baukasten der Natur. Wir zeigen dir Pflanzen und Kombinationen für dein trockenes, sonniges Beet.

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Trockenheit im Garten – So findest Du die besten trockenheitsverträgliche Stauden und Gräser

Trockenheit im Garten – So findest Du die besten trockenheitsverträgliche Stauden und Gräser

Trockenheit im Garten ist spätestens seit dem vergangenen Jahr ein Thema. Der Klimawandel steht vor der Tür. Wir machen dich fit für einen schönen und blühenden Garten, damit Du weniger gießen musst. Es gibt tolle trockenheitsliebende Pflanzen für den sonnigen Standort. Das silberne oder graue Laub einiger hier vorgestellten Stauden ist edel und irgendwie zauberhaft… Insbesondere dann, wenn es mit zartem Blau, Rosè oder Weiß kombiniert ist. Auch eine Allianz mit zartem Gelb kann erfrischend und schön sein. Dazu sind einige der hier vorgestellten Pflanzen wahre Hungerkünstler. Sie sind von unschätzbarem Wert, da man sie nicht so oft gießen muss.

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Warum Du JETZT bienenfreundliche Pflanzen in den Garten holen solltest

Warum Du JETZT bienenfreundliche Pflanzen in den Garten holen solltest

Um Himmels Willen… alles redet über das Insektensterben, während es mir in meinem blütenreichen Garten gerade um die Ohren summt. Das war nicht immer so. Als meinen Garten damals das erstemal betrat, dachte ich; meine Güte alles Rasen und ziemlich steril! Natürlich gibt es in solchen Gärten auch nur wenige Insekten! Inzwischen ist das ganz anders. Ich habe einen blütenreichen Staudengarten angelegt. Ich traue es fast nicht zu sagen; der Grund war nicht, das ich die Bienenwelt retten wollte. Ich wollte nur einen schönen und natürlich bepflanzten Garten – einfach so! Die Bienen und Insekten kamen von selbst. Nach und nach interessierte mich das lebendige Treiben und ich beobachte, das manche Blüten mehr und andere weniger angeflogen wurden. Nun bin ich bin kein Bienenspezialist. Jedoch habe ich viel beobachtet, etwas recherchiert und plädiere hiermit für weniger Rasen, zugunsten blütenreicher Beete mit den richtigen Pflanzen.

Warum sollten Sie einen bienenfreundlichen Garten anlegen sollten?
Das Bienensterben ist inzwischen unbestritten und scheint uns mit all den Folgen ernsthaft zu bedrohen. Forscher konnten das Phänomen, das Bienen und andere Insekten massenhaft mitten im Sommer sterben, in zahlreichen Studien belegen. Sie schlugen bereits vor Jahren Alarm. Die Folgen für ein funktionierendes Ökosystem sind dramatisch. Doch es gibt nicht nur eine Ursache. Es ist eher ein Gemisch an bienenfeindlichen Gründen; der Einsatz von Pestiziden, genetisch veränderte Pflanzen und immer weniger Nahrung in den Gärten und der Natur.

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Die schönsten Salbei für deinen Garten

Die schönsten Salbei für deinen Garten

Ich wette, jeder Gartenliebhaber hat garantiert mindestens einen Salbei im Garten. Falls nicht… ja, dann wird es höchste Zeit! Die Salbei-Welt ist facettenreich und groß. Es gibt fast 900 Arten und das in Varianten, wie einjährig, mehrjährig, krautig oder verholzt als Halbstrauch. Zierpflanzen mit himmelblauen Blüten in jeder Schattierung erfreuen uns im Beet. Sie sind beliebte Partner in Gräser- oder Rosengärten aber auch im Gemüse- und Kräutergärten. Aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sind sie geschätzte Küchenkräuter, verfügen als Heilkraut seit Jahrhunderten über legendäre Heilkräfte. Wir stellen die neun schönsten Arten und Sorten hier vor.

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Wie Porzellan – Zarte Blüten im Schatten

Wie Porzellan – Zarte Blüten im Schatten

Warum sind diese eleganten Liliengewächse nur so selten? Dabei gehört die Gattung Erythronium zu den schönsten Frühlingsboten. Als Waldbewohner, wachsen sie auch in den Gärten vorzugsweise im Halbschatten oder Schatten. Dort benötigen sie humusreiche, frische und leicht schwachsaure Böden. Fühlen sie sich im Garten wohl, verwildern und verbreitet sie sich durch Brutzwiebeln und Selbstaussaat. Ideale Blühpartner sind andere Geophythen wie Traubenhyazinthen (Muscari), der Lerchensporn (Corydalis), frühblühende Stauden wie die Christrosen (Helleborus). Besonders edel und elegant wirken die Pflanzen zwischen frisch austreibenden Funkien (Hosta) oder Farnen. Ein Plädoyer für einen zarte unbekannte Pflanze.

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Deine Idee für ein Staudenbeet –  Wie Du Schritt für Schritt dein eigenes Beet planst

Deine Idee für ein Staudenbeet – Wie Du Schritt für Schritt dein eigenes Beet planst

TEIL 2 – ANLEITUNG ZUR BEETGESTALTUNG -SCHRITT FÜR SCHRITT

Wer kennt seinen Garten wohl am Besten? Ja, genau DU. Du kennst die Bodenverhältnisse in deinem Garten, siehst zu welcher Zeit das Beet in der Sonne oder im Schatten liegt. Vielleicht hast Du ja schon eine Pflanzidee und weißt nur nicht wie Du das Ganze umsetzten sollst. Und wenn Du schon deine Lieblingspflanzen kennst – Perfekt! Dann fang einfach an. Wir helfen I
dir dabei. In einzelnen Arbeitsschritten entsteht systematisch dein Wunschbeet. Übrigens im TEIL 1 zeigen wir dir wie Du dein Beet aufmißt.

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Aufmaß nehmen im Garten; Wie vermesse ich mein Beet

Aufmaß nehmen im Garten; Wie vermesse ich mein Beet

TEIL 1 – VORBEREITUNG ZUR GARTENPLANUNG – AUFMASS
Um ein Gartenbeet anzulegen, brauchst Du verlässliche Maße. In Bildern zeigen wir Schritt für Schritt wie Du vorgehen sollst. Was Du benötigst sind Maßband, Zollstock, ein A4 Blatt mit einer festen Unterlage, einen spitzen Bleistift und am Besten eine zweite Person. Und schon kann es losgehen. Übrigens im TEIL 2 zeigen wir dir, wie Ihr Wunschbeet entsteht – Schritt für Schritt.

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Blüte küsst Himmel

Blüte küsst Himmel

In Würzburg herrscht reges Treiben. Bald eröffnet die Gartenschau und an allen Ecken wird gehämmert, gewerkelt, geschippt, gebohrt und natürlich auch der Frühjahrsflor gepflanzt. Wir waren dort und haben unser Projekt betreuet. Fünf Gärtnereien aus der Region haben die Pflanzen produziert und setzten ihre Schützlinge eigens in das Substrat. Auf einer Fläche von 1300 m² enstehen neun verschiedene Themen mit unterschiedlichen Konzepten.

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Farbenfrohe Enthüllungen

Farbenfrohe Enthüllungen

Jetzt in der vierten Jahreszeit haben sich Bäume und Sträucher entblättert. Sie zeigen ihre Haut, die Rinde. Und die kann äußerst zierend sein. Der winterliche Garten muss nicht trist sein. Mit Rindenschmuck lassen sich farbig leuchtende Akzente setzen. Probier es aus… Das Farbspektrum ist breit gefächert. Jedoch nicht nur Farben, sondern auch Muster und unterschiedliche Texturen machen diese Gehölze interessant und wertvoll für den Garten. Die Stämme und Äste sind Weiß, Grün, Gelb, Gelb-Orange und Rot bis hin und wieder fast Schwarz. Auch buntscheckige Rindenhäute sind zu finden.

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Was macht eine Baummaklerin?

Was macht eine Baummaklerin?

Vor Kurzem war ich in Hamburg und traf Katharina von Ehren. Bei schönstem Herbstwetter spazierten wir durch den historischen Hirschpark mit seinen beeindruckenden knorrigen Bäumen und einer imposanten Lindenallee. An einem so magischen Ort über Bäume zu sprechen, war ideal und mit meiner sympathischen Gesprächspartnerin ein Vergnügen. Und so erfuhr ich Einiges über ein spannendes und ungewöhnliches Geschäftsmodell …

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Garten anlegen mit Vorgarten und Swimmingpool

Vorgarten: Optimal genutzter Raum – Swimmingpool mit Bepflanzung © Ferdinand von Luckner

GARTEN ANLEGEN UND PLANEN – EINFACHE REGELN FÜR EINE SCHÖNE BEPFLANZUNG

Hast Du dich schon mal gefragt, warum manche Staudenbeete so selbstverständlich und natürlich wirken und andere nicht. Dann verrate ich dir jetzt, woran das liegen kann. Eine harmonische und gelungene Pflanzung ist kein Zufall, sondern folgt schlichten Regeln.

1. Den richtigen Maßstab finden

Wichtig bei einer guten Gartenplanung sind die Größenverhältnisse und Proportionen. Die Umgebung, die umliegenden Gebäude, Breite der Wege, die Mächtigkeit der Bäume – all das ist wichtig, wenn man den Garten plant. Zu beachten ist, dass in großen Gärten große Pflanzen gut wirken. In kleinen Gärten sollten eher mittelgroße Bäume maßvoll verwendet werden. Insgesamt sind in kleinen Gärten eher wenige große Pflanzen besser, als zu viele kleine Gehölze. Vielleicht genügen ein oder zwei größere Gehölze und man „borgt“ sich die Bäume der Umgebung bezieht sie stattdessen optisch in den Garten mit ein.

In meinem alten Garten in Biederitz hatte ich selbst wenige Bäume aber mein Garten war eingerahmt von den Bäumen der angrenzenden Gärten. Ich habe einfach die Grundstücksgrenze abgepflanzt und es entstand der Eindruck, die Gehölze der Umgebung gehörten dazu. Der Garten hatte plötzlich einen großen Rahmen mit fremden Bäumen.

Beachte die Wuchshöhe! Zu hohe Gewächse engen den Raum ein. Auch der Maßstab der Pflanzflächen, ob sie großzügig oder kleinteilig sind, spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle.

2. Reduziere auf das Wesentliche

Weniger ist mehr – reduce to the max – Bei aller Vielfalt… Weniger ist auch in einer guten Gartengestaltung mehr! Gerade bei Pflanzenliebhabern ist die Versuchung groß, alle Errungenschaften im Garten zu platzieren. Das kann schnell chaotisch wirken. Besser ist es, mit kühlem Kopf das Beet zu planen und die Pflanzen zielgerichtet mit einem guten Konzept ins Beet zu holen. Hier sollte man auch darauf achten, was wirklich gut im Garten wächst. Was also auf dem Standort, wie dem Boden, den Lichtverhältnissen gut wächst.

Kann man doch mal in einem Gartencenter oder in einer Gärtnerei nicht widerstehen; ein „Arche Noah Beet“ im Garten, wo Neuankömmlinge erst mal geparkt werden, hat sich bewährt. Auch diese Pflanzen sollte man mit einem kühlen Kopf bewusst in das Pflanzkonzept einbinden. So vermeidet man Chaos im Beet beim Garten anlegen.

Besser ist es gezielt und konsequent zu planen. Die Pflanzenreich App ist ein gutes Hilfsmittel. Hier findet man mit einem speziellen Filter, für jede Gartensituation die richtigen Pflanzen. So lässt sich ein  „Alles-haben-wollen“ vermeiden.

3. Mindestbreiten von Pflanzflächen

Schmale Beete sind schwer zu bepflanzen. Ein Beet sollte eine Mindestbreite von 2m aufweisen. Ab dieser Breite gibt es schon gleich mehr Platz und das Beet lässt sich optimaler und eindrucksvoller bepflanzen.

Klar, nicht immer gibt es diese Wunschmaße. In einem Reihenhausgarten beispielsweise, hat man schon hin und wieder damit Probleme. Eine geschickte Raumaufteilung bzw. Einteilung der Beet Flächen kann eine Lösung sein.

Statt zwei schmale Rabatten links und rechts des Weges, kannst Du lieber ein breites Beet auf der einen Seite anlegen und dafür auf der gegenüberliegenden Seite ein paar bepflanzte Töpfe als Gegengewicht aufstellen.

Auch diagonal angelegte Beete eröffnen größere bepflanzbare Ecken, als parallel zu den Grenzen angelegte. Da die Rasenflächen in derartigen Gärten ohnehin klein sind, könnten sie komplett in Beete umgewandelt werden. Stauden statt Rasen heißt die Devise.

4. Verbinde die Pflanzen mit der Umgebung

Alles wird zu einem großem Ganzen – zu einem Bild –  Betrachte aufmerksam die Umgebung. Sorge für Blickbeziehungen und schaffe Sichtachsen. Durch gezielte Platzierung von Pflanzen können Blicke gelenkt werden. Verbinde den bepflanzten Garten mit seiner Umgebung. Das ist vor allem schön, wenn Bäume in der Umgebung stehen, die sich optisch einbeziehen lassen, obwohl sie auf einem anderen Grundstück stehen. Pflanze die Grundstücksgrenzen geschickt ab, so dass sie nicht als solche zu erkennen sind. So erweiterst du optisch den Garten und die außenstehenden Bäume gehören optisch einfach dazu.

Ein optischer Zusammenhang entsteht auch, wenn Farben der umgebenden Materialien, wie Fassaden oder Zäune aufgenommen werden. Toll, wenn diese in der Pflanzung wiederauftauchen. Das ist ein gut geplanter Garten.

Garten mit Stauden und Gräsern anlegen

Durch das Wiederholen der Gräser in eleganter Linienführung wirkt der Garten als Einheit © Norbert Perner

STAUDEN STATT RASEN – WIR NENNEN ES SILENT ISLAND

Tatsächlich ist es ein weitverbreitetes Phänomen: Stress, Arbeitsbelastung, ständige Erreichbarkeit – eine Situation, die viele Menschen gut kennen. Selbst das Wochenende reicht nicht aus, um zur Ruhe zu kommen.

Dabei wünschen sich viele, denen es so geht mehr Abstand, Pausen von der Daueranspannung. Sie sehen sich nach Erholung und einem Ort, wo sie nur für sich sein können. Kein nerviges Handyklingeln, keine lauten Motorengeräusche, einfach nur weg sein und abtauchen.

Vor einiger Zeit hatte ich die Idee; „Silent Island“. Diese stillen Inseln sind gepflanzte Auszeiten, grüne Entspannung. Inmitten opulent bepflanzter kleiner oder großer Pflanzenlandschaften gibt es Räume. Wie eingestanzt wirken Holzdecks oder Raseninseln. Sie werden durch Pfade oder Wege mit dem „Außen“ verbunden: Ruheinseln zwischen opulenten Blüten und rauschend wogenden Gräsern.

Im Garten kommt man so zur Ruhe und kann entspannen. So tankt man Kraft. Das Konzept ist variabel, jedoch in jedem Fall schlicht. Wenngleich großzügig konzipiert, passt es gleichermaßen in kleine wie in große Gärten. Es ist individuell und passt immer zu dem jeweiligen Ort.

Robuste Pflanzen, wie Gräser, Blütenstauden, Kräuter oder Duftpflanzen lassen sich zu unterschiedlichen Bildern kombinieren. Sie sind vielfältig. Blütenfülle im Takt der Jahreszeiten – das ist wichtig in einer guten Gartengestaltung. Es soll immer etwas anderes blühen, so dass sich der Eindruck ständig verändert, spannend bleibt und erholsam für Jeden ist, der die Natur liebt und Ruhe finden möchte.

Wir haben diese Natürlichkeit in den Gärten und das Eintauchen in die üppig bepflanzten Blütenlandschaft SILENT ISLAND genannt. Das Pflanzenkonzept dieser Gartenplanung steht für die Erholung in der Natur. Das ist auch zu Hause, selbst in kleinen Gärten möglich.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Abgrenzung zum Nachbarn durch eine abgestufte Bepflanzung. So kann man einen blühenden Sichtschutz pflanzen
  • Kein lästiges Rasenmähen, Wässern und Düngen (ist ja sowieso nicht sehr ökologisch und Insekten haben keinen Mehrwert)
  • Das ganze Jahr eine opulente, dynamische Pracht mit wechselnden Blüten und sich ändernden Höhen. Erst ist alles ganz niedrig im Frühjahr, dann wird es zunehmend üppiger
  • Kräuter für die Küche können einfach in das Beet integriert werden. Gerade die mediterranen trockenheitsverträglichen Arten, wie Lavendel, Heiligenkraut, Rosmarin, Ysop und Küchensalbei lassen sich integrieren. Aber auch Petersilie und Schnittlauch.
  • Für die Blumenvase gibt es jede Menge Blüten, jeden Tag ein anderer Strauß
  • Das Konzept ist für große, als auch für kleine Gärten geeignet
  • Nahrungsangebot für Bienen und Insekten das ganze Jahr. Diesen Nutzen braucht man gar nicht groß zu berücksichtigen. So ein üppig bepflanzter Garten ist per se insektenfreundlich. Blüte und somit Nahrungsangebot das ganze Jahr.
Garten anlegen - Gartengestaltung

Grosszügkeit selbst im kleinen Garten muss nicht langweilig sein. Verschiedene Strukturen gestalten den Garten © Norbert Perner

GARTENGESTALTUNG – AUF DEN RICHTIGEN STANDORT KOMMT ES AN

Der Boden

Mit dem Boden fängt alles an in der Gartengestaltung. Er ist die Grundlage für eine gelungene Bepflanzung. Beachtet man diesen wichtigen Faktor nicht, gibt es möglicherweise kein gutes Ergebnis. Ausgaben für teure Pflanzen können sich zu einer Fehlinvestition entwickeln.

Schauen wir uns die wichtigsten Faktoren und Grundlagen zu Böden mal genauer an:

In den verschiedenen Regionen Deutschlands gibt es sehr unterschiedliche Böden. Boden ist durch Verwitterungsprozesse des Gesteins der obersten Erdkruste entstanden. Durch das Leben auf der Erdoberfläche entstand eine Humusauflage. Man nennt diese Schicht auch Oberboden. Die Böden unterscheiden sich in der Stärke dieser Humusauflage (Oberboden), ihrem pH-Wert und insbesondere durch ihre Korngrößenverteilung.

Ein Beispiel: Der Boden kann einen großen Anteil an besonders feinem Material haben, dem Ton und wenig grobe Anteile, wie Sand. Diese Kombinationen sind schier unendlich und dazu kommt dann noch die Stärke und Beschaffenheit der Humusauflage.

Egal ob Rosen, Stauden, Gräser oder Blumenzwiebel – alle Pflanzen brauchen für ein gesundes und kräftiges Wachstum jeweils ihre spezifischen optimalen Bodenverhältnisse. Nicht jede Pflanze wächst in jeder Erde. Deshalb ist es wichtig seinen Gartenboden zu kennen und danach zielgerichtet die richtigen Pflanzen auszusuchen. Falls der Aufwand nicht zu groß ist, lässt sich der Boden etwas verbessern und optimieren. Dass sollte jedoch ressourcenschonend und maßvoll sein.

Wie lässt sich herausfinden, welcher Boden im Garten ansteht?

Wenn du nicht sicher bist, wie dein Boden tickt, frag dich Folgendes:

    • Was und wie gut wächst alles normalerweise in diesem Boden?
    • Wie lässt der Boden sich bearbeiten?
    • Wie tiefgründig ist der Boden?
    • Gibt es vielleicht schlechte Untergründe, wie Schutt oder Verdichtungen?

Die wichtigsten Böden, grob eingeteilt:

Sand und sandige Böden

    • durchlässig, geringes Wasserhaltevermögen, trocknen schnell aus
    • hoher Porenvolumenanteil, kaum verdichtbar
    • arm an Nährstoffen und geringe Nährstoffspeicherkapazität
    • wird schnell warm im Frühjahr
    • leicht bearbeitbar
    • hoher Silikat-Gehalt
    • eher saurer pH-Wert

Sandige Böden verbessern:

Sandige Böden lassen sich verbessern, indem du Organisches Material, wie Kompost einarbeitest. Das hat eine Schwammwirkung. Genauso gut kannst du Organisches Material (Mulchkompost) auftragen. Das verhindert die Verdunstung. Du solltest den Pflanzen bei Bedarf düngen, da die Nährstoffe in sandigen Böden schnell ausgespült werden. du kannst auch Bentonit (ein Tonmineral) für einen guten Nährstoffhaushalt einarbeiten. Dieses Material ist als Pulver oder granuliert erhältlich.

 Lehmiger Boden

  • sehr gute Wasserspeicherung
  • kann im Winter zu Staunässe neigen
  • im Sommer betonhart eintrocknen
  • hoher Nährstoffgehalt und gute Speicherung
  • schwer bearbeitbar
  • anfällig für Erosion durch Wind und Wasser
  • leicht verdichtbar, bei Nässe nicht mit Maschinen bearbeiten!
  • frostgefährdet im Winter, erwärmt sich langsam

Tonböden

  • gute Wasserhaltefähigkeit
  • leicht verdichtbar
  • anfällig für Erosion durch Wind und Wasser
  • neigt zu Verkrustungen an der Oberfläche

Lehmige und tonhaltige Böden verbessern:

Lehmige Böden oder Tonböden lassen sich verbessern, indem grobe Gesteinsmehle und Sand oder Organisches Material, wie reifen Kompost oder Schreddergut eingearbeitet werden. Zudem kannst du Pflanzen etwas höher setzten, damit sie nicht „ertrinken“. Gerade im Winter sind diese Böden kalt und noch nass. Deshalb pflanze einfach erst im Frühling, wenn die Böden etwas abgetrocknet sind und sich der Boden schon erwärmt hat. Wenn nichts mehr hilft, kannst du bei besonders großen Verdichtungen Drainagerohre legen.

Kalkböden

  • hellbraun bis fast weiße Farbe
  • gut durchlässig, trocknet aber nicht schnell aus
  • meist nur dünne Humusschicht
  • leicht bearbeitbar, enthält viele Steine
  • niedrige Nährstoffspeicherkapazität
  • hoher pH-Wert

Kalkböden verbessern:

Ist der Boden zu alkalisch, der pH-Wert zu hoch, kann im Boden mit versauerndem Dünger aus Nadelkompost, Kompost, Aluminiumsulfat oder Eisensulfat entgegengewirkt werden.

Torfböden

  • nährstoffarm
  • hohes Wasserspeichervermögen
  • leicht bearbeitbar
  • erwärmt sich schnell im Frühjahr
  • eher sauer

Torfböden verbessern:

Ist der Boden zu sauer, der pH-Wert zu niedrig, kann im Boden mit Misch- oder Gartenkalk entgegengewirkt werden.

Licht im Garten anlegel

Licht im Garten: Heuchera sanguinea ‚Leuchtkäfer‘ und Carex species ‚Kyoto‘ im Urban Jungle Fensterbeet, ega Park, BUGA 2021; Planung Petra Pelz, Foto Sylvia Knittel

Licht im Garten

Genauso wichtig wie der Boden, ist der Standort bezogen auf die Belichtung wichtig, wenn du ein Staudenbeet anlegen willst.

Die Lichtverhältnisse in deinem Garten solltest du richtig einschätzen, damit deine Pflanzen so wachsen, wie du es dir immer vorgestellt hast. Sicher gibt es eine gewisse Spanne von – bis, wo Pflanzen immer noch gut wachsen. Aber grundsätzlich die Lichtbedürfnisse der Pflanzen zu kennen, hilft bei einer guten Gartenplanung und dem Gelingen deiner Idee.

Die Lichtverhältnisse im Garten richtig einschätzen:

 

Vollsonnig heißt:

  • ganztägig von der Sonne beschienen, wird also nie beschattet.

Sonnig heißt:

  • hell, jedoch nicht durchgehend beschienen. Das Beet hat grundsätzlich volle Sonne, wird aber manchmal doch von Gehölzen oder einer Hauswand früh oder spät am Tag beschattet. Im Grunde spricht man von sonnig, wenn der Standort ca. von 11:00 bis 17:00 Uhr beschienen wird.

Absonnig heißt:

  • wenn zur Mittagszeit zwar Schatten fällt, aber das Beet durch helle Hintergründe viel reflektiertes Licht bekommt. Dies kann zum Beispiel durch Mauern oder Hauswände geschehen.

Was kostet es einen Garten anlegen zu lassen?

Ein Garten kostet. Wieviel? Das hängt von einigen Faktoren, Möglichkeiten und Wünschen ab. So macht es einen großen Unterschied wie die Gegebenheiten sind, ob die Wunschvorstellung eines Gartens noch weit entfernt ist, weil man erst einmal einige Einbauten beseitigen oder das Gelände freiräumen muss.

Auch die eigenen Möglichkeiten, wie handwerkliches Geschick und Fachkenntnis bei der Umsetzung spielen in der Preiskalkulation für den Garten eine wesentliche Rolle.

Natürlich sind die Wünsche für den Traumgarten ganz individuell. Ein Schwimmteich kostet sicher mehr als eine Vogeltränke. Auch Einbauten wie Pergolen, Rankgerüste, die Größe oder das Material von befestigten Flächen fallen da ins Gewicht.

Und die Pflanzflächen? Hier kann man sicher am besten selbst Hand anlegen. Oder doch anlegen lassen?
Reden wir Tacheles – reden wir über die Kosten für ein Staudenbeet.

Wann sollte ich am besten einen Garten anlegen?

Einen Garten kann man das ganze Jahr anlegen. Wege bauen, Sitzplätze pflastern oder die gesamten Erdarbeiten – all das ist ganzjährig möglich, solange es die Witterung zulässt.

Für das Anlegen eines Gartens sollte die Witterung frostfrei und nicht übermäßig nass sein. Insbesondere die Erdarbeiten gestalten sich bei Nässe schwierig. Durch unsachgemäße Behandlung des Bodens bei Nässe, beispielsweise durch schwere Baufahrzeuge, kann es passieren, dass die Bodenstruktur zerstört wird.

Pflanzarbeiten stehen idealerweise im Herbst oder Frühjahr an. Die ideale Zeit für Stauden. Gräser sollten besser im Frühjahr gepflanzt werden, da sie sich im Herbst oft nicht mehr genügend einwurzeln und daher im Winter vertrocknen können. Blumenzwiebeln, die im Frühjahr blühen sollen, pflanzt man im Oktober oder November.

Auch Gehölze können vom Herbst bis zum Frühjahr in einen frostfreien Boden gepflanzt werden. Das müssen sie sogar, insbesondere wenn sie wurzelnackt geliefert werden. Anders ist es bei Gehölzen oder Bäume im Container. Sie können auch noch später in die Erde kommen.

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