Braune Ödnis statt üppiger Blütenpracht?

Mit diesen Pflanzen für den trockenen heißen Standort blüht Dein Garten schnell wieder auf.

TEIL 2 – ANLEITUNG ZUR BEETGESTALTUNG

Wer kennt seinen Garten wohl am Besten? Ja, genau Du.

Du kennst die Bodenverhältnisse in deinem Garten, siehst zu welcher Zeit das Beet in der Sonne oder im Schatten liegt. Vielleicht hast Du ja schon eine Pflanzidee und weißt nur nicht wie Du das Ganze umsetzten sollst. Und wenn Du schon deine Lieblingspflanzen kennst – Perfekt! Dann fang einfach an. Wir helfen dir dabei. In einzelnen Arbeitsschritten entsteht systematisch dein Wunschbeet.

Übrigens im TEIL 1 zeigen wir dir wie Du dein Beet aufmißt.

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Zuerst im Garten Aufmaß nehmen – dann planen

1. Das Aufmaß wird ausgebreitet und darüber ein Transparentpapier befestigt. Malerkrepp ist gut geeignet, da es sich gut wieder ablösen läßt.

2. Zeichne nun die Konturen auf das Transparentpapier nach.

3./4. Lege nun das Milimeterpapier unter den Transparentplan. Dadurch hast Du ein Gefühl für die Proportionen der Pflanzflächen. Im Maßstab 1:100 ist ein Kästchen ein Quadratmeter, im Maßstab 1:50 sind vier Kästchen ein Quadratmeter.

5./6. Nun beginne die Flächen aufzuteilen und lege somit die Größen der Teilflächen der einzelnen Pflanzen fest. Du siehst, wie viele Pflanzenarten überhaupt auf die Fläche passen. Kurz um… Du bekommst ein Gefühl für die Fläche und deren Proportionen. Das ist nur erstmal eine Einteilung, die später an die Pflanzideen angepasst werden können. Sie verhindert aber, dass man nicht zu viele Arten unterbringt. Man setzt sich also hier selbst Grenzen!

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Inspirationen durch Pflanzenfotos – Gartenideen auf Papier gebracht

7. Deine Ideen sind gefragt. Schreibe alles auf, was dir gefällt. Achte darauf, dass sich die Pflanzen später auch in deinem Beet wohlfühlen. Das bedeutet, dass Du die Pflanzen nach ihren Standortbedürfnissen auswählst. Suche Pflanzen mit unterschiedlichen Blühzeiten, damit immer etwas blüht. Verschiedene Höhen sorgen für eine abgestufte Pflanzung oder gleichhohe Pflanzen für eine ebene Pflanzfläche. Auch das ist ein zu beachtender Aspekt.

Schreib die Namen erstmal untereinander auf ein Blatt Papier oder auf den Plan. Streichen kann man später immer noch. Es hat sich bewährt, den Pflanzen Abkürzungen zu geben. So fällt es leichter die Namen in den Plan einzutragen.

8. Bilde Kombinationen, die dieselbe Blütezeit haben und schön nebeneinander wirken. So entstehen kleine „Bausteine“. Diese Gruppen sollen möglichst in dieser Kombination an anderer Stelle wiederholt werden. So ensteht ein Rhytmus im Beet und die Pflanzung wirkt harmonisch.

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Höhe, Farbe Blühzeit – auf die richtige Pflanzenauswahl kommt es an

9. Erkundige dich über die korrekten Pflanzennamen der ausgesuchten Pflanzen, sowie alle anderen Informationen, wie Höhe, Farbe und Blütezeit. Trage diese in eine Tabelle, den Blühzeitenkalender ein.  Dieser schafft Ordnung und Übersicht. Er hilft dabei, diese vielen Informationen zu sortieren. So kannst Du sehen, was zur gleichen Zeit blüht und auch wie lange. Informationen zu den Pflanzen findest Du in Büchern und im Internet.

Wieviele Pflanzen brauche ich auf einen Quadratmeter?

10. -13. Der Pflanzplan ist fertig… Gratulation! Nun erreche die Stückzahlen. Du möchtest ja schließlich wissen, wieviele Pflanzen Du benötigst. Die Stückzahl pro Quadratmeter richtet sich nach der Höhe und der Wuchsleistung sowie nach der Wachstumsstrategie der Pflanzen. Für kleiner Pflanzen benötigt man 8 bis 12 St./m², für mittelhohe Pflanzen 6 bis 7St. und für hohe 3 bis 5 St. Auch hierzu findet man Angaben in Staudenkatalogen der Gärtnereien, in Staudenbüchern  oder im Internet, wie auf der Seite der Gärtnerei Gaissmayer. Die richtige Stückzahl sorgt für das schnelle Schließen der Pflanzendecke und somit für eine gewisse Pflegeleichtigkeit. Ziel sollte sein, keinen Boden mehr zu sehen.

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Pflanzen bestellen – jetzt ist es soweit

14. Jetzt hast Du die Stückzahlen ermittelt und kannst diese in eine Bestellliste eintragen.

15. Wenn Du möchtest, kannst Du den Plan nochmal colorieren. Das hilft bei der Vorstellung über die Farbverteilung. Auch kannst Du niedrige Pflanzflächen schwächer colorieren und höhere Flächen stärker. So wird die Wirkung der Pflanzung in der Höhenentwicklung deutlich.

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Brauchst Du Hilfe beim Aufmessen deines Beetes?

Dann lies hierzu diesen Beitrag „Aufmaß nehmen im Garten; Wie vermesse ich mein Beet“.

Viel Freude beim Planen und vor allem viel Erfolg bei Umsetzen!

Bleib natuerlich – Deine Petra 

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