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LEBENSRAUM GARTEN FÜR MENSCHEN MIT DEMENZ

Allium mit Gräsern

Titelbild: Sylvia Knittel

Gastbeitrag von Ulrike Kreuer





Ulrike Kreuer

Seit über 20 Jahren widmet sich Ulrike Kreuer der Planung und Entwicklung therapeutischer Gärten für Senioren. Als Inhaberin von Der Dritte Frühling – Gärten für Menschen mit Demenz wurde sie bereits 2005 mit dem Innovationspreis des Landes NRW ausgezeichnet.


Sie realisiert Gartenprojekte für Träger der Altenhilfe deutschlandweit und darüber hinaus. Neben ihrer Arbeit für die Internationale Gesellschaft für Gartentherapie e.V. (IGGT) teilt sie ihr Expertise in Vorträgen und Büchern: 2020 erschien Gartengestaltung für Menschen mit Demenz, 2022 folgte Das Gartenjahr für Menschen mit Demenz.





Natur bleibt vertraut


Der Aufenthalt im Freien hat einen hohen gesundheitlichen Wert. Schon ein wenig Natur im Alltag für Menschen mit Demenz, kann das Wohlbefinden steigern und zu Entlastung führen.

(Nicolas Guéguen und Sébastien Meineri, in: Natur für die Seele, Springer Verlag Berlin, 2013)


Mensch und Garten sind seit Beginn der Menschheitsgeschichte eng miteinander verbunden. Gärten berühren uns, sie wecken Hoffnungen und Erinnerungen und sie können selbst elementare Bedürfnisse erfüllen. Jedes Stückchen Grün und Natur –unabhängig von der Größe – hat das Potential therapeutisch und sozial genutzt zu werden und so zur Gesundheit und zum Wohlbefinden des Einzelnen beizutragen.


Gärten sprechen aufgrund ihrer Komplexität die Existenz-, Individual- und Sozialbedürfnisse von uns Menschen an. Diese Bedürfnisse können von Menschen mit unterschiedlichem kulturellem, sozialem und sprachlichem Hintergrund durch Aktivitäten oder Aufenthalt in Gärten erfüllt werden

Die Beschäftigung mit Pflanzen und der Natur bietet ein breites Spektrum an Tätigkeiten, die positive Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit haben.


Gärtnerische Aktivtäten bieten die Möglichkeit einer ressourcenorientierten Betätigung!


Gesundheit, insbesondere psychische Gesundheit entsteht durch die Fähigkeit sich selbst in unterschiedlichen Systemen als selbstbestimmt handelnde Person wahrzunehmen, deren Handeln auch Auswirkungen hat. Der Garten stellt einen Ort dar, in dem Menschen mit Demenz Möglichkeiten haben zu handeln.


Die ständige Veränderung von Pflanzen in ihrem Lebenszyklus und ihre Pflege sind symbolisch für viele Bereiche des menschlichen Lebens. Gerade für Menschen mit Demenz ist das Beobachten und BeGreifen von natürlichen Prozessen ein wichtiger Teil des Lebens.



Praxistipp: «Kuschelpflanzen» oder Stauden «begreifen»


Sogenannte „Kuschelpflanzen“ sprechen in einer besonderen Art und Weise die Wahrnehmung an. Es handelt sich dabei um Pflanzen, die «begriffen» werden wollen, die über Tasten und Berühren erfahren werden können. Die Berührung beispielsweise des Weichen Frauenmantels (Alchemilla mollis) oder der Apfelminze (Mentha suavoelens) ist eine sensorische Stimulation, wie sie gerade für bettlägerige Menschen wichtig ist.


Bettlägerig werden bringt oftmals einen Mangel an stimulierenden Umweltreizen mit sich, der dazu führen kann, dass Menschen mit Demenz diesen durch Selbststimulation zu kompensieren beginnen. Selbststimulation wie ständiges Rufen, Schaukelbewegungen oder Halluzinationen sind nicht alleine dem weitgehenden Fehlen von Umweltreizen geschuldet, sie lassen sich auch nicht immer verhindern. Reizmangel kann aber Verwirrtheitssymptome triggern.


Reizüberflutung kann allerdings die gleichen Symptome hervorrufen, weshalb es wichtig ist, das Reizangebot an den individuellen Reizbedarf eines Menschen mit Demenz anzupassen.


Weitere geeignete Pflanzen sind unter anderem Silber-Salbei (Salvia argentea), Woll-Ziest (Stachys byzantina), Hauswurz (Sempervivum-Arten) und Goldenes Frauenhaarmoos (Polytrichum commune).



Hand umgreift eine Pflanze

Foto oben: Pflanzen begreifen, Ulrike Kreuer




Der Schritt in den Garten


„Der größte Schritt ist der aus der Tür“ sagt schon ein altes Sprichwort. So ist auch der erste Schritt in den Garten ein entscheidender Schritt. Nur er ermöglicht, dass weitere folgen können.


Wie diese Schwelle in den Garten überwunden wird, ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Manch einer ist verhalten und vorsichtig, jemand anderes schreitet neugierig und offensiv hinaus, wieder jemand anderes nimmt gar keine Schwelle wahr.


Die scheinbar so einfache Handlung, nach draußen zu gehen, kann für Menschen mit Demenz eine unüberwindbare Hürde darstellen. Die Geräusche verändern sich und der Duft.


Mal ist es kalt und windig, ein anderes Mal warm oder heiß. Der Bodenbelag verändert sich und das Gehen wird irgendwie anders, manchmal sogar beschwerlicher auf stumpfen Beton. Für einen Menschen, der an Demenz erkrankt ist, kann ein Farb- und Materialwechsel des Bodenbelags eine unüberwindbare Barriere darstellen.


Der Boden, gerade noch hell und freundlich, wird plötzlich nicht mehr als sicherer Untergrund wahrgenommen. Zum Beispiel werden Fugen, Rillen oder Querstreifen in dunklem Betonpflaster oftmals als Stufen oder Abgrund erlebt und bremsen den Weg nach Draußen. Menschen mit Demenz brauchen an der Schwelle nach Draußen eine Spur, der sie folgen können.


Schon oft konnte ich während meiner Projekte erleben, wie einer einfachen Linienführung im Bodenbelag vertrauensvoll gefolgt wurde. Einmal beobachtete ich einen Herrn, der mit strahlendem Gesicht und offensichtlicher Freude einen Kantenstein entlangbalancierte. Nicht, dass der Kantenstein einem Schwebebalken glich, ganz im Gegenteil: Er war ebenerdig angelegt. Aber entlang dieser Spur hatte dieser Mann riesigen Spaß.


Die Betreuerin erzählte mir, dass er sich ausschließlich entlang des Kantensteins im Garten bewegt. Und nicht nur Menschen mit Demenz fühlen sich entlang einer Linienführung sicher. Beobachten sie einmal ihr eigenes Verhalten. Woran orientieren sie sich?




Blick in einen Garten

Foto oben: Schritt nach Draußen, Ulrike Kreuer




Gehen ist im Garten erwünscht


Es ist normal, sich frei bewegen zu können und diese Bewegungsfreiheit ist ein wichtiger Bestandteil selbst bestimmten Handelns. Selbstbestimmung auch unter den Bedingungen von Demenz ist notwendige Voraussetzung für ein würdevolles Leben.


Im Park oder Garten lässt sich jeder Bewegungsdrang ausleben, auch wenn nur wenige Meter Wegstrecke zur Verfügung stehen oder machbar sind, kann eine Reise auf diesen Metern ein Stück Selbstverwirklichung sein. Voraussetzung ist natürlich, dass der Weg barrierefrei und sicher ist.


Da traf ich zum Beispiel während eines Projekts einen ehemaligen Langstreckenläufer. Wie eingesperrt muss sich dieser Mann gefühlt haben, bevor es den Garten gab? Jetzt hat er wieder eine „Trainingsstrecke“ auf der er neue Rekorde gehen kann. Und ich meine, dass man ihm sein Glück ansieht.


Oder da gab es die Dame, die sich zurechtmacht für ihren Ausflug: Sie hüllt sich in einen schicken Mantel, wählt die dazu passende Lederhandtasche aus. Noch adrett die Haare frisiert und ein letzter prüfender Blick in den Spiegel. Jetzt ist sie bereit für ihre kleine Reise. Mit zufriedenem Gesicht startet sie das Unternehmen Ausflug durch den Garten. Es sind oft die kleinen Reisen, die das Leben strukturieren und lebenswerter machen.




Junger Mann geht mit einer älteren Frau spazieren

Foto oben: Gehen erwünscht, Ulrike Kreuer




Das Gehen oder ‚wandering‘ wird meist bei Menschen mit Demenz als ruheloses Umhergehen bezeichnet. Weist aber eine Ruhelosigkeit nicht gerade auf unerfüllte Bedürfnisse hin, denen man Raum schaffen sollte, statt sie zu unterdrücken?


Um alten und an Demenz erkrankten Menschen eine gute Orientierung zu ermöglichen, sind folgende Punkte zu beachten:


  • ablesbare Raumstruktur durch kontrastreiche Einfassung der Wege oder begleitende Mauern

  • sich wiederholende Formen der Sitzplätze (Wiedererkennungseffekt), zum Beispiel kreisrunde Plätze

  • klare Strukturen

  • Sackgassen vermeiden

  • Unterstützung bei Richtungswechsel durch organisch fließende Wegeführung

  • verständliche Wegeführung durch klare Unterteilung in Haupt- und Nebenwege und wenig Abzweigungen

  • klare Orientierungspunkte an Kreuzungen und Weggabelungen




Ein Garten stiftet Beziehungen


Der Handlungsspielraum einer an Demenz erkrankten Person scheint mit Fortschreiten der Krankheit immer enger zu werden. Es müssen sich andere Wege zeigen, um die Identität so lange wie möglich halten zu können. Nimmt die aktive Handlungsfähigkeit ab, so erlebt und erfährt ein Mensch sich weiterhin durch Beziehungen.



Martin Buber – österreichisch-israelischer Religionsphilosoph, 1878-1965 – sagt dazu: Beziehung kann bestehen, auch wenn der Mensch, zu dem ich Du sage, in seiner Erfahrung es nicht vernimmt.



Beziehungen sind wie Reiseführer in einem unbekannten Land. Sie führen mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen behutsam durch eine fremde Welt. Ein Reiseführer weiß, dass Kontakt nicht nur über verbale Kommunikation möglich ist und dass über die Sprache nur ein Bruchteil an Kontakt vermittelt wird. Viel wichtiger sind die Körpersprache und der Ausdruck von Gefühlen als eine Abfolge kleiner Interaktionen, die manchmal so winzig erscheinen, dass wir sie oftmals so wenig wertschätzen.



Tom Kitwood – englischer Psychogerontologe, 1937-1998 – nannte diese Abfolge an Interaktionen die ‚Perlen auf einer Schnur‘. Ein kurzer Blick, ein in die Augen schauen und die Welt ist nicht mehr ganz so fremd. Eine Summe an kleinen Perlen, die wie eine Kette einen Anker bilden.



Einen Weg durch den Garten gemeinsam gehen oder nebeneinander auf einer Bank im Grünen sitzen. Sich die Sonne auf die Nase scheinen lassen und über die Größe des Erdbeerkuchens verhandeln. Mit dem Wasser eines Brunnens spielen oder gemeinsam dem Regen lauschen. Zusammen mit den Händen in der Erde wühlen und gemeinsam Kartoffeln setzen. Sich an den Düften des Gartens durch seine Kindheit schnüffeln oder auf den Frühling warten. Es braucht keine Worte, um gemeinsam zu sein. In Beziehungen von Mensch zu Mensch können sich Herzen begegnen, unabhängig von der Schwere einer Demenz.




Personen sitzen in einem Garten auf der Bank

Foto oben: Beziehungen, Ulrike Kreuer




Duft und Erinnerung


Haben Sie das auch gerade gerochen? Diesen herbstlichen Duft von Laub und frischer Erde?


Ich fühle mich bei diesem Duft wunderbar in meine Kindheit versetzt.

Haben sie auch einen Duft, der sie an ihre Kindheit erinnert? Vielleicht den Duft nach Minze oder Lavendel? Einen Duft, der Sie fröhlich stimmt oder aus irgendeinem Grund glücklich macht?


Wussten sie, dass uns Düfte immer sofort und unmittelbar mit unseren Erinnerungen verbinden? Und wir uns ganz automatisch so fühlen wie damals? Auch wenn es schon ewig lange her ist, der Geruchssinn trügt nie. Ob wir einen bestimmten Duft mögen oder ablehnen, hängt von den Umständen ab, unter denen wir ihn zum ersten Mal gerochen haben:


War die Situation mit Freude, Glück, Liebe oder anderen schönen Gefühlen verbunden, dann transportiert der Duft auch weiterhin diese Gefühle. Anders herum transportieren Düfte, die an unangenehme Gefühle gekoppelt waren, eben auch negativen Stimmungen.


Das, was wir riechen, bestimmt entscheidend unser aller Wohlgefühl und legt eine Spur zur eigenen Identität. Er ist wie ein Anker, der uns sanft nach Hause bringt. Menschen mit Demenz brauchen genau solche Anker, um in der Flut des Vergessens nicht unterzugehen. Ein Garten mit all seinen Düften, ist wie ein Hafen, in dem sie vor Anker gehen können. Er birgt unendliche viele Möglichkeiten, wie wir Menschen mit Demenz Lebensfreude und ein Stück Normalität schenken können.



Frau riecht an einem Salbei-Blatt

Foto oben: Duft und Erinnerung, Ulrike Kreuer




Praxistipp: Geruchstraining


Ein Training des Geruchssinns sollte regelmäßig über einen Zeitraum von mindestens einem Monat durchgeführt werden. Besser ist eine Trainingszeit von vier Monaten, da die Bildung neuer Riechsinneszellen ein bis vier Monate dauert. Geschnüffelt wird an ätherischen Ölen, die sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die als Signalstoffe dienen und in ihren molekularen Bestandteilen dem Acetylcholin im menschlichen Hirn sehr ähnlich sind. Regelmäßiges Riechtraining mit ätherischen Ölen kann einen Acetylcholin-Mangel, der bei Menschen mit Demenz auftritt, ausgleichen.


Der Trainingsplan könnte folgendermaßen aussehen: Auf der Grundlage der Duftvorliebe der jeweiligen Trainingsperson wählen Sie je einen Duft aus den Duftgruppen fruchtig, blumig, würzig und harzig. Geben Sie ein paar wenige Tropfen vom jeweiligen Duft, einem hochwertigen bio-zertifizierten ätherischen Öl, auf einen Wattebausch und verschließen diesen in einer kleinen Dose oder einem Glas. Beschriften nicht vergessen. Bieten Sie die Düfte regelmäßig morgens und abends zum Riechen an. Dabei die Dosen mit der Watte unter die Nase der zu trainierenden Person halten oder den Duft leicht in Richtung Nase fächern.


Idealerweise ermöglichen Sie zusätzliches sinnliches Erleben beispielsweise durch Blüten, Zweige oder Früchte der jeweiligen Duftpflanze.


Beispiele für ätherische Öle zu den vier Duftgruppen:

Fruchtig: Zitrone (Citrus × limon), Orange (Citrus × sinensis)

Würzig: Pfefferminze (Mentha × piperita), Zierbelkiefer (Pinus cembra)

Blumig: Jasmin (Jasminum grandiflorum), Rosengeranium (Perlargonium graveolens)

Harzig: Benzoeharz (Styrax tonkinesis, benzion), Weihrauch (Boswellia carterii)

 



Tag- und Nachtrhythmus - Garten für Menschen mit Demenz


Herr Schmitz (Name geändert) läuft alleine durch den dunklen Flur. Nur mit einem Schlafanzug bekleidet, schlurft er ohne Schuhe und Socken über den nachtkalten Gang. Er ist sehr unruhig, stößt gegen herumstehende Stühle und rappelt an verschlossenen Türen. Es ist mitten in der Nacht und er weiß nicht, wohin er unterwegs ist. Herr Schmitz hat sein Zeitgefühl verloren.


Der Verlust des Zeitgefühls ist ein häufiges Symptom von Demenz. Die Folge ist eine Verschiebung des Tag- und Nachtrhythmus.


Wie kann ich aber diesen Rhythmus erhalten? Und was ist überhaupt ein Zeitgefühl und wie entsteht es?


In der Wissenschaft beschäftigt sich die Chronobiologie mit der inneren Uhr und mit dem, was sie aus dem Takt bringt. Die innere Uhr tickt im Gleichklang mit der Natur. Durch das Erleben eines 24-stündigen Zyklus von Licht und Dunkelheit, kann der Körper seinen Tageszyklus regulieren.


Da ist zum Beispiel der regelmäßige Aufenthalt im Freien, der positiven Einfluss auf den Biorhythmus eines Menschen hat. Das Licht synchronisiert die „innere Uhr“ mit der „externen Uhr“ (Tag und Nacht). Sind wir aber von dem täglichen Wechsel von hell und dunkel abgeschnitten, können Depression und Schlafmangel auftreten.


Alte Menschen in Pflegesituationen sind meistens unzureichend mit natürlichem Licht versorgt und folglich auch von einem natürlichen Rhythmus von hell und dunkel abgeschnitten. Die Gründe sind vielfältig, in die Zimmer oder das Gebäude scheint unzureichend Sonnenlicht, es gibt keinen Garten oder schlechte Zugänge und körperliche Einschränkungen verhindern den Gang nach Draußen. Die Folgen für die Menschen sind erschreckend.


Herr Schmitz findet vielleicht zu seinem Zeitgefühl zurück, wenn er den Tag mit einem kleinen Spaziergang in einem Garten beginnen kann, am Nachmittag dem Regen zusieht und durch ein großes Fenster von der Abendsonne in den Schlaf begleitet wird.



Blick von oben in einen Garten

Foto oben: Ausblick aus dem Fenster, Ulrike Kreuer




Praxistipp: Der Ausblick aus dem Fenster

 

Das bloße Vorhandensein eines Fensters reicht oft nicht aus, um das Draußen nach drinnen zu holen. Das Fenster ist die Schwelle, die optisch überschritten werden muss, um sich mit der natürlichen Welt zu verbinden. Bei dieser scheinbar einfachen Aktivität spielen verschiedene Aspekte eine Rolle:


  • der Standort des Betts bei bettlägerigen Menschen (können sie in bevorzugter Liegeposition bequem aus dem Fenster schauen?)

  • Gardinen oder Vorhänge können das Vorhandensein eines Fensters ausblenden

  • die Hauptaufenthaltsorte bestimmen die Häufigkeit des Raus-Schauens

  • der Standort des Gebäudes in der Landschaft

  • die Lage des Zimmers im Haus

  • die Qualität des Ausblicks und die individuellen Vorlieben des Betrachtenden




Das, was gerne betrachtet wird, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manch einer schaut gerne in die Ferne oder beobachtet am liebsten Vögel, jemand anderes verliert sich gerne in Baumwipfeln oder findet das Treiben auf der Straße am reizvollsten.


Es gilt unterschiedliche Ausblicke anzubieten und zwar, wenn möglich, an allen Aufenthaltsorten, Blicke nach draußen, die den Garten und das natürliche Umfeld mit ihren Farben und Formen, den dort vorkommenden Lebewesen jahreszeitlichen Veränderungen erlebbar machen.

 





Vielen Dank, liebe Frau Kreuer für diesen wichtigen Einblick in das Thema, welches die meisten von uns früher oder später wahrscheinlich betrifft - ob direkt oder indirekt.


Bleibt natürlich

Petra und Leonie


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